Chinchillas sind Gruppentiere und dürfen nicht alleine gehalten werden. Sie brauchen unbedingt einen Artgenossen, der ihre Gewohnheiten und ihre Körper- und Lautsprache mit ihnen teilt.
 
Chinchilla Steckbrief
 
Eigenschaften: Gesellige Tiere, am besten paarweise zu halten (auch gleichgeschlechtlich)
Tiere sind dämmerungs- und nachtaktiv und aufgrund ihrer Eigenwilligkeit nicht für Kleinkinder geeignet.
Lebenserwartung: Das Chinchilla kann bei optimalen Haltungsbedingungen zwischen 18 und 22 Jahre alt werden.
Haltung: Im gossen Käfig/Voliere mit ausreichenden Sitzgelegenheiten (Vorsicht vor zu großen Höhen – Zwischenböden einziehen) Versteckmöglichkeiten und Schlafhaus – nicht mit anderen Tierarten im selben Käfig!
Grundfutter: Pellets und Heu
Leckerlies: Löwenzahn, Brennnesseln, Disteln alle im getrockneten Zustand, eine kleine Spalte Apfel, MAL eine
Hagebutte oder eine Rosine (bitte selten, da hoher Fruchtzucker).
Sonstiger Käfigbedarf: Wasserflasche, Heuraufe, Futtergefäß, Sandwanne (mit Attapulgus Badegranulat), Einstreu (Hobelspäne) und Nage-Äste (von Weide, Nuss, Apfel, Birne), Nagestein (Gasbeton).
Standort: Nicht in Zugluft oder in die Sonne stellen, Raum trocken halten, nicht mit tagaktiven Tieren in einem Raum.
Körpergröße: Zwischen 21 bis 30 cm ohne Schwanz, dieser wird bis zu 20 cm lang.
Gewicht: Das Gewicht der Chinchillas kann zwischen 400 bis 1000 Gramm betragen, je nach Größe des Tieres, seiner Vorfahren und Fütterung.
Geschlechtsreife: Zwischen 6 und 8 Monaten, Brunft 3 – 5 Tage alle 28 – 34 Tage (Abweichungen sind möglich).
Geschlechtserkennung: Bei den Mädels ist der Abstand zwischen den After und dem Harnzapfen geringer als beim Bock.
                                                            
Trächtigkeit: 111 Tage; kann bei 2-4 Jungen -2 Tage, bei 1-2 Jungen +2 Tage.
Aufzucht: Chinchillas sind Nestflüchter. Beide Elternteile kümmern sich um Ihre Jungen, in der 1. Lebens-Woche beginnen die Jungen an Halmen und Pellets zu nagen und instinktiv im Sandbad zu baden.
Nach der Geburt: Sandwanne eine Woche lang entfernen, Sand kann in die geöffnete Scheide gelangen, Folge: Gebärmutterentzündung. Der Mutter Apfel füttern, um die Darmflora nach dem Fressen der Plazenta zu regenerieren. Gewicht der Jungen täglich kontrollieren.
Zitzenanzahl: Chinchillas haben 6 Zitzen, sollten die Babys nach 2 Tagen nicht täglich mindestens 2 Gramm zunehmen, sollte zugefüttert werden.
Tier hoch nehmen: Mir einer Hand am Schwanzansatz und mit der anderen unter dem Bauch fassen bzw. unter die Füße des Chinchillas.
Zu beachten: Wöchentlich das Einstreu wechseln und Käfig säubern, Tier auf Biss – und andere Verletzungen untersuchen. Äußeres Erscheinungsbild begutachten (kein Augenlecken, kein Sabbern, Fell nicht fettig, Po nicht verklebt, Tier sollte nachts/abends agil sein und gut fressen, ...).
Die Vergesellschaftung von Chinchillas ist nicht immer unproblematisch
Herkunft der Chinchillas
In der Natur kommen die wild lebenden Chinchillas vor allem in der Bergwelt der Anden in Argentinien, Peru, Bolivien und Chile vor.  Chinchillas stammen aus den Anden in Argentinien, Peru, Bolivien und Chile
Hier leben Sie im Hochland in kargen steinigen Felslandschaften, wo sie hohen Temperaturschwankungen, langen Trockenperioden und geringer Luftfeuchtigkeit ausgesetzt sind.
Als nachtaktive Tiere verbringen sie den Tag im Schutz von Felsspalten und Höhlen, zur Dämmerung werden Chinchillas aktiv und begeben sich auf Nahrungssuche.
Chinchilla-Nahrung 
Hauptsächlich ernähren sich Chinchillas von trockenen Gräsern und Pflanzenteilen, welche sehr nährstoffarm und Ballastreich sind.
Gruppenverhalten von Chinchillas
Chinchillas leben in Kolonien von mehr als 100 Tieren. In diesen Kolonien haben die Weibchen das sagen und dominieren die Männchen.
Es gibt Aussagen, dass Chinchilla monogam leben, allerdings kann dies nicht offiziell bestätigt werden.
 
 
Beachte die Lebensweise der Chinchillas 

Bevor man sich einen Chinchilla als Haustier zulegt, sollte man einige Punkte bedenken. Vor allem wenn das Tier in erster Linie Kindern als Gefährte dient.

 
 
Chinchillas sind keine Kuscheltiere, auch wenn Sie sehr zahm werden können. Es sind nachtaktive Tiere die tagsüber Ihre Ruhe brauchen und nicht gestört werden dürfen. In Bezug auf Kinder und die Unterbringung der Tiere sei zu beachten, dass Chinchillas bei Ihren nächtlichen Streifzügen durch Ihr Revier einen riesen Radau durch Ihr ausgefallenes Toben veranstalten und somit nicht für die Unterbringungen in oder der unmittelbaren Nähe von Schlafzimmern geeignet sind.
Chinchillas in Gruppen halten
Zudem sollte man Chinchillas aufgrund Ihrer enorm ausgeprägten Geselligkeit nur mit einem Partner halten, damit Sie kuscheln können und Ihr Sozialverhalten ausleben können. Menschen sind hier kein Ersatz und auch Meerschweinchen oder Kaninchen sind aufgrund der völlig unterschiedlichen Lebensweise sehr ungeeignete Lebenspartner. 
Der Chinchilla-Stall
Aufgrund des hohen Bewegungsdrangs benötigen Chinchillas einen sehr großen Käfig, welcher die Mindestgrundfläche von 1 m² und der Höhe von 1,50 m nicht unterschreiten sollte. Es sollten wie auf dem Bild ersichtlich vielen Etagen mit unterschiedlichen Möglichkeiten zum rennen, springen und klettern eingebaut werden. Zudem muss für ausreichend Versteckmöglichkeiten in Form von Röhren, Häusern oder ähnlichem gesorgt werden, damit sich die Tiere auch mal zurückziehen können.
Chinchillas brauchen Bewegung!
Zusätzlich sollte dem Tier ein regelmäßiger Auslauf zugestanden werden. Stauballergiker aufgepasst: Chinchillas benötigen zur täglichen Fellpflege ein Sandbad. Dies ist eine sehr staubige Angelegenheit und in vielen Räumlichkeiten unerwünscht. Letztlich sei noch gesagt, dass Chinchillas zu den Nagetieren gehören und einfach alles anknabbern, was hart und lohnenswert wirkt. Das Gebiss und die Zähne sind unermüdlich.
Ernährung eines Haus-Chinchillas
Chinchillas benötigen spezielles Trockenfutter, welches man bei jedem Züchter oder im Tierfachgeschäft bekommt. Dieses Futter darf nicht zu energiereich sein und nicht sprungartig gewechselt werden, da Chinchillas einen sehr empfindlichen Magen haben und Futterumstellungen deshalb langsam durchgeführt werden sollten. Im schlimmsten Fall kann eine Futterumstellung aufgrund von Verdauungsschwierigkeiten auch zum Tod des Tieres führen.
Zum Hauptfutter ist trockenes Heu sehr gut geeignet, auch Körner und Kräutermischungen können dazu gegeben werden. Früchte sollten auch entgegen vieler Meinungen nur sehr selten gegeben werden, dies können trockene Apfel- oder Bananenstücke oder auch getrocknete Rosinen sein.

 

Hitze und Deckakt
Ungefähr im Alter von 5 Monaten wird das Weibchen Geschlechtsreif. Wie so oft in der Natur gibt es auch bei den Chinchillas natürlich " Frühreife " und auch " Spätsünder". Den Beginn der Hitze merkt man an der Unruhe des Weibchens und daran , das der Bock beginnt es durch den Käfig zu treiben. Er versucht natürlich , das Weibchen zu belegen , sprich zu decken. Das Weibchen stößt zu Beginn der Hitze einen so genannten Hitzepfropfen aus , den man auch teilweise im Einstreu finden kann. Bei der Hitze des Weibchens ist die Scheide leicht geöffnet.
Wenn das Weibchen bereit ist , kommt es zum eigentlichen Deckakt. Dieser kann sich in einer Nacht mehrfach wiederholen. Es ist nicht gesagt , das das Weibchen aufgenommen hat und nun trächtig ist. Am Morgen kann man einen " Deckpfropfen " im Käfig finden , der aus dem Samenüberschuss besteht und den das Weibchen in Form eines Pfropfen ausscheidet. Das finden dieses Pfropfen ist ein sicheres Zeichen dafür , das ein Deckakt stattgefunden hat , aber wie gesagt , keine Garantie dafür , das sie aufgenommen hat.
Die Hitze des Weibchens wiederholt sich alle 28 - 34 Tage. Wenn ein Weibchen Junge geboren hat , kann sie unmittelbar nach der Geburt wieder belegt werden. In den ersten drei Tagen ist die " Gefahr " am größten. Wer also nicht möchte , das sein Weibchen gleich wieder belegt wird , trennt den Bock für drei Tage vom Weibchen. Während der Aufzucht der Jungen , kann der Bock ohne Probleme beim Weibchen bleiben. Er hilft bei der Aufzucht und dem Wärmen der Kleinen " Miniflitzer" tatkräftig mit.

Trächtigkeitsdauer
Das Chinchillaweibchen ist nach erfolgreicher Belegung ca. 111 Tage trächtig . Die Jungen, zwischen 1 und 6 Stück,meistens aber zwischen 1 und 3 Babys ,kommen komplett ausgereift , d.h mit Fell und geöffneten Augen zur Welt. Sie können kurz nach der Geburt laufen und wuseln oft schon am 2. Tag munter durch den Käfig. Das ein trächtiges Weibchen nicht transportiert werden sollte , oder sonstige wesentlichen Veränderungen in ihrem Umfeld sein sollten , sollte klar sein. Es besteht die Gefahr einer Frühgeburt oder eines Verwerfen. der Bock kann während der Trächtigkeit und der Geburt ruhig beim Weibchen im Käfig bleiben. Ist weiterer Nachwuchs nicht erwünscht sollte der Bock für 2-3 Tage aus dem Käfig genommen werden , aber weiter Kontakt zu seiner Familie haben.
 
Die Geburt
Das Chinchillamädchen bringt ihre Jungen alleine und ohne fremde Hilfe im unteren Teil des Käfigs zur Welt. Es sollte darauf geachtet werden , das der Käfig zur vorstehenden Geburt sauber und gereinigt ist. Eine vorstehende Geburt ist sehr gut daran zu erkennen , das das Weibchen sich oft unten aufhält und auf der Seite liegt. Deutlich ist auch zu erkennen , das sich die "Kugel" nach unten verlagert hat. Ihr Bewegungsdrang ist sehr stark eingeschränkt. Ein recht sicheres Anzeichen dafür , das die Geburt abgeschlossen ist , das das Weibchen die Nachgeburt auffrisst. Gut zu erkennen an Blut an der Schnauze oder am Bauch. Die Geburt selber kann sich , je nach Wurfstärke , über mehrer Stunden hinziehen. Die Nabelschnur wird vom Chinchillaweibchen durchtrennt. Das Baby wird von der Mutter vorsichtig mit den Zähnen aus dem Geburtskanal gezogen. Sollte es hierbei zu Komplikationen kommen ist unbedingt ein Tierarzt hinzuzuziehen.  Das Chinchillaweibchen wirft im Normalfall 1-4 Junge , selten auch bis zu 6 Babys. Das Gewicht der Babys liegt bei ca. 30 - 60 gr. Aber auch schwerere Babys können vorkommen. Am Tage des Wurfes und auch die nächsten 2-3 Tage danach, sollte dem Weibchen kein Sandbad gewährt werden. Die Gefahr einer Infektion ist zu groß. Unsere Frauen dürfen nach den Entbindung ja auch nicht baden , wegen der Infektionsgefahr. Die Gefahr einer Gebärmutterentzündung ist zwar recht gering , aber wer es einmal erlebt hat , so wie wir , vermeidet jedes Risiko. Die ersten Stunden an Mama´s " Milchbar" sind für die Babys sehr wichtig . Die Kolostralmilch ist zwar nicht sehr nahrhaft  , hat aber alle Stoffe , die das Baby zur Entwicklung des Immunsystems braucht. Leider kommt es vor ,das die Mutter nicht genügend Milch hat. Durch Gabe von Obstessig ins Trinkwasser ( 1/4 l. Wasser und 1 Esslöffel Obstessig ) wird die Milchproduktion angeregt. Ein kleines Stück Apfel erfüllt den gleichen Zweck und hilft gleichzeitig dabei die Nachgeburt besser zu verdauen. Sollte das nicht reichen muss zugefüttert werden.
Oft nehmen die Kleinen nicht genug oder gar nicht zu. Das liegt aber nicht unbedingt daran , das die Mutter nicht genug Milch hat , sondern daran , das die Jungen die Zitzen nicht " eingesogen" haben.
Kurz nach , bzw spätestens 2 Tage nach der Geburt schießt die Milch in alle 6 Zitzen ein. Die Zitzen werden durch eine Art " Pfropfen" verschlossen , den die Kleinen erst mal raussaugen müssen , das ist das "einsaugen". Der " Pfropfen" besteht aus verhärteter Milch und fühlt sich zwischen den Fingern an wie Kerzenwachs. Zur Kontrolle , ob alle Babys eine Zitze haben , nimmt man das Chinchilla an der Ohren in die linke Hand , klemmt sich den Schwanz unter die Achsel , so das die Mama auf dem linken Unterarm liegt und kontrolliert , ob genug Zitzen "offen" sind. Sollte das nicht der Fall sein , nimmt man vorsichtig eine Zitze und zieht mit den Fingern , als wenn man "melkt" Der " Pfropfen" löst sich dann langsam und die Zitze wird offen. Das Baby wird dann angesetzt und kann sofort saugen. Allerdings ist zu beachten , das nach 3 Tagen die Milch nur noch in die eingesogenen Zitzen schießt und ein Baby auch höchstens 2 Tage ohne Milch überleben kann.
 
 
Handaufzucht
 
 Es gibt Aufrecht-Trinker oder Zwergies, die am liebsten in Rückenlage trinken. Einfach austesten was bevorzugt wird.
Leicht ist es nicht und man muss gerade die erste Zeit wirklich jede Stunde füttern, aber die Kleinen haben schnell heraus wie es funktioniert. Sie werden zuerst versuchen vor der Pipette zurückzuziehen, aber das lässt sich ganz schnell beheben, in dem man sich einen Tropfen auf den Finger gibt und die Pipette in die Nähe hält. Kommt das Baby in die Milchnähe, dann wird es durch den Duft animiert zu trinken. Die Hopserchen trinken die ersten Tage nur sehr wenig. Es gibt welche die schon mit einem Tropfen glücklich sind. Milch hineinzuzwingen geht meist nach hinten los. Ab den vierten Tag pendelt es sich dann bei 5ml ca. ein, steigert sich konstant weiter.
Nach ein paar Tagen sollte man anfangen Pellets und Heu zu füttern. Die Süßen wissen nicht von alleine was man essen kann. Also auf den Schoß nehmen und anbieten. Auch im Käfig sollte Futter liegen. 
Wichtig ist es auch zu beachten das die Babys selber keinen Kot oder Urin absetzen können und der Darm noch nicht richtig alleine arbeitet. Sie müssen ausgestrichen werden! Dazu nimmt man ein weiches Tuch (Tempo oder so etwas) und streicht vom Bauch bis zum After immer wieder sanft drüber bis das Kleine sich entleert hat.
Das kann gerade am Anfang eine Weile dauern. Wenn die Kleinen sich an einen gewöhnt haben kommen sie auch an und fangen fiepen wenn sie einmal müssen. Dann drehen sie sich oft auch freiwillig um zum Ausstreichen oder heben den Po an. Das Ausstreichen sorgt auf für eine vermehrte Darmaktivität, so das die Verdauung besser funktioniert. Auch kann man sanft mit dem Finger den Bauch massieren. Das regt zusätzlich an und die meisten Babys empfinden es als angenehm.
Hierbei kann man auch eventuelle Verhärtungen oder Aufgasungen erkennen, die das Leben solcher Winzlinge sehr schnell in Gefahr bringen können.
Wenn die Kleinen ca. zwei Wochen alt sind wollen viele Kleinen nur noch aufrecht trinken und die Mahlzeiten-Abstände werden nach und nach größer.

 Kräuter  

Alfalfa/ Luzerne
Wirkstoffe: Aminosäuren, Vitamine A, B-Komplex, C, D, E, H, K., Calzium
Wirkung: entwässernd, reinigend, reguliert den körpereigenen Wasserhaushalt
Hinweis: sehr hoher Rohproteingehalt (über 18%), alle Produkte mit hohem Proteingehalt und hohem Calziumanteil vorsichtig anwenden
 
Birkenblätter
Wirkstoffe: Flavonoide, etwas ätherische Öle, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Saponine und Vit. C
Wirkung: als Tee zum milden Durchspülen bei Harnwegsinfekten
 
Brennessel
Wirkstoffe: Gerbstoffe, Chlorophylle, Vitamine, Mineralsalze, Carotinoide, Beta-Sitosterine und (in den Brennhaaren) Histamine, Kieselsäure, Silizium, Kalium
Wirkung: blutreinigend, entschlackend, harntreibend, stärkt das Immunsystem
Hinweis: Bei Überdosierung können aufgrund der harntreibenden Wirkung Nierenschäden auftreten

Brombeerblätter
Wirkstoffe: Gerbstoffe, organische Säuren, Flavonoide
Wirkung: gegen leichten Durchfall, entzündete Schleimhäute (Gurgeln)


Dill
Wirkstoffe: ätherisches Öl
Wirkung: gegen Blähungen, appetitanregend, soll die Milchbildung anregen


Ebereschenbeeren
Wirkstoffe: Vitamine, vorallem Vit. C, organische Säuren, ätherisches Öl, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Sorbit, Parasorbin
Wirkung: getrocknet als Tee gegen Magenbeschwerden


Echinacea/ Sonnenhut rot
Wirkstoffe: ätherische Öle, Polyine, Alkamide, Kaffesäurederivate, Betainhydrochlorid, Pyrrolizidinalkaloide, Polysaccharide
Wirkung: Immunsystem stärkend, desinfizierend


Gänseblümchen
Wirkstoffe: Saponine, Bitterstoffe, Gerbstoffe, ätherische Öle (geringe Menge), Flavone
Wirkung: Stoffwechselanregend, appetitfördernd, schmerz- und krampflösend, blutreinigend, fördert Wundheilung bei Entzündungen der Haut und Schleimhaut

Hibiskus (Rote Malve)
Wirkstoff: verschiedene Fruchtsäuren, zB. Apfel-/ Wein-/ Zitronensäure, Hibiskussäure, Anthocyane, Flavonoide, Phytosterole, Schleimstoffe, Pektin
Wirkung: leicht abführende Wirkung. In der afrikanischen Volksheilkunde gilt Hibiskus als krampflösend, antibakteriell, wassertreibend, galletreibend, blutdrucksenkend, entzündungswidrig, wird dort auch gegen nässende Ekzeme verwendet


Hagebutten
Wirkstoffe: sehr hoher Vit. C -Gehalt, Flavone, Pflanzenfarbstoffe, Kalzium, Fruchtsäuren, Gerbstoff, Pektin
Wirkung: fördert Immunkörperbildung, regt Abwehrkräfte an


Heidelbeeren
Wirkstoffe: Gerbstoffe, Flavonoide, Mineralstoffe, Fruchtsäure, Vitamine, Zucker
Wirkung: getrocknet gegen Durchfall
Hinweis: frische Heidelbeeren können Durchfall verursachen


Himbeerblätter
Wirkstoffe: siehe Brombeerblätter
Wirkung: siehe Brombeerblätter


Holunderbeeren
Wirkstoffe: Vitamine, Mineralien
Wirkung: Beerensaft = Abführmittel


Hopfenblüten
Wirkstoffe: Bitterstoffe, Harzsubstanzen, Humulon, Lupulon, ätherische Öle, Mineralstoffe, Flavonoide
Wirkung: beruhigend, appetitanregend
 
Johannisbrot
Wirkstoffe: verschiedene Zucker, Stärke, Gerbstoffe, Schleimstoffe, Proteine, Pektine, organische Säuren
Wirkung: Bestandteil von Hustentees, gegen Durchfall

Johanniskraut
Wirkstoffe: Hypericin, Ätherische Öle, Flavonoide, Harze, Gerbstoffe, Rhodan, Phlobaphene
Wirkung: beruhigend, antidepressiv, Kreislaufstabilisierend
Hinweis: Johanniskraut macht lichtempfindlich, bei Anwendung pralle Soone meiden


Kamille
Wirkstoffe: ätherische Öle, Chamazulen Bisabolol, Bitterstoffe, Cumarin, Flavonglykoside, Cholin, Schwefel, Kalzium
Wirkung: krampfstillend, entzündungshemmend, beruhigend, austrocknend, blähungshemmend, wundheilend, innerliches Haupteinsatzgebiet Magen-/ Darmbereich
Hinweis: kann aufgrund der entkrampfenden Wirkung vorzeitige Wehen auslösen, Kamille darf NICHT im Auge angewendet werden, führt zur Austrocknung und somit Erblindung des Auges

Kornblumenblüten
Wirkstoffe: blauer Blütenfarbstoff, Gerbstoff, Bitterstoffe, Schleim, Wachs
Wirkung: leichte Wirkung gegen Magen-/ Darmprobleme, leicht harntreibend
Hinweis: eher schmackhaft und optisch reizvoll als wirklich wirksam

Löwenzahn
Wirkstoffe: Bitterstoffe, Taraxin, Sterole, Phenolkarbonsäure, Kumarin, Flavonoide, Inulin, Kalium
Wirkung: entschlackend, blutreinigend, bei Leber- und Gallenerkrankungen, Magen-/ Darmbeschwerden, Blähungen, Verdauungsbeschwerden, harntreibend, appetitanregend, stoffwechselanregend, milchfördernd
Hinweis: für stillende Weibchen mit großer Wurfzahl – milchfördernd

Malvenblätter
Wirkstoffe: Hauptwirkstoff Pflanzenschleim
Wirkung: reizlindernd, einhüllend bei Husten oder Entzündungen in Mund- und Rachenraum

Malvenblüten
Wirkstoffe: wie Malvenblätter
Wirkung: wie Malvenblätter


Mariendistel
Wirkstoffe: Flavone, Bitterstoffe
Wirkung: leberreinigend, entgiftend, verdauungsregulierend, äußerst gesunde Rohfaser


Melisse
Wirkstoffe: ätherische Öle, Mineralstoffe, Gerb- und Bitterstoffe, Flavonoide

Wirkung: beruhigend

Petersilie, Stengel, Blätter, Wurzel
Wirkstoffe: Myristicin, Apiol, Allyltetramethoxylbenzol, Flavonoide, Cumarine, ätherische Öle
Wirkung: appetitanregend, krampflösend, einsetzbar bei Nieren- und Harnwegserkrankungen, Blasen- und Nierensteinen
Hinweis: Kann bei schwangeren Tieren in Überdosierung zu Fehlgeburten führen, nicht bei Nierenschäden anwenden


Pfefferminzblätter
Wirkstoffe: ätherische Öle, Gerbstoffe, Bitterstoffe, B-Vitamine, Flavonoide, Kalium, Calzium, Katalase, Menthol, Peroxydase
Wirkung: krampflösend, appetitanregend, desinfizierend, gegen Magen- und Darmprobleme
Hinweis: Nicht für den Dauergebrauch geeignet


Ringelblumenblüten
Wirkstoffe: ätherische Öle, Calendulasaponine, Glykoside, Sapogenin, Carotinoide, Xanthophyll, Bitterstoffe, Schleim, Flavonoide, Fermente, organische Säuren
Wirkung: Wundheilung bei Entzündungen, Riß-, Quetsch- und Brandwunden, Tee bei Gallenbeschwerden


Rosenblätter
Wirkstoffe: hoher Vitamin C-Gehalt, Gerbstoffe, Flavonoide, Pectine, Saccharose, Vanillin, Carotinoide
Wirkung: Herz-/ Kreislaufstärkend, blutreinigend


Rosenblüten/ Knospen
Wirkstoffe: Gerbstoffe, ätherische Öle, Antocyane, Flavonglykoside
Wirkung: früher gegen Durchfall verwendet


Salbei
Wirkstoffe: ätherische Öle, Bitterstoffe, Gerbsäure, Cirsimaritin, Eisen, Karotinoide, Rosmarinsäure, Karnosol, Salvin, Zink
Wirkung: desinfizierend, gegen Durchfall, entzündungshemmend
Hinweis: wirkt abstillend, daher nicht bei trächtigen und stillenden Tieren anwenden


Schafgarbe
Wirkstoffe: ätherische Öle, Bitterstoffe, Cumarine, Flavonoide, Tanningerbstoffe, Chamazulen,Salizylsäure, Sesquiterpene, Zineol
Wirkung: bei Magen-/ Darmbeschwerden, Durchfall, Appetitlosigkeit, wirkt entkrampfend
Hinweis: kann aufgrund der entkrampfenden Wirkung vorzeitige Wehen auslösen


Schlüsselblumenblüten
Wirkstoff: Saponin, Flavone, ätherisches Öl, Kieselsäure, Gerbstoffe
Wirkung: gegen Husten mit festsitzendem Sekret, chronische Bronchitis, erleichtert Abhusten und wirkt gleichzeitig harntreibend
Hinweis: nicht überdosieren, nicht anwenden bei „Primelallergie“


Sonnenblumenblüten
Wirkstoffe: Flavonglykoside, Anthocyanglykoside, Xanthophyll, Cholin, Betain, Sapogenin, Solanthussäure
Wirkung: gegen Fieber


Spitzwegerich
Wirkstoffe: Schleimstoffe, Gerbstoffe, Kieselsäure, Vit. C, antibiotische Stoffe, Aucubin
Wirkung: appetitanregend, bei Magen- und Darmschleimhautentzündung, bei Husten und fiebrigen Bronchialleiden


Weidenblätter
Wirkstoffe: Glykosid Salicin, Gerbstoffe
Wirkung: fiebersenkend, entzündungshemmend, schmerzstillend bei chronischen Leiden


Weißdorn
Wirkstoff: Flavonoide, oligomere Procyandine, biogene Amine
Wirkung: bei Herz-/ Kreislaufbeschwerden, bei altersbedingten Degenerationerscheinungen am Herzmuskel und sklerotischen Veränderungen der Herzkranzgefäße. Zur Linderung und vorbeugend
Hinweis:Dauergebrauch ohne Nebenwirkungen möglich


 
Chinchillas sind relativ anspruchslose Fresser. Die Hauptnahrung sollte aus Chinchilla-Pellets sein.
(z. B. Berkel,  Prestige Duo Chinchilla oder Ovator)
BITTE KEIN MEERSCHWEINCHEN ODER HASENFUTTER !!!!
Heu ist in der Heimtierhaltung das Grundnahrungsmittel für Chinchillas. Es sollte immer im Chinchillakäfig vorhanden sein. Es hält den Darm in Schwung da es durch den großen Rohfaseranteil in großen Mengen aufgenommen und wieder ausgeschieden wird. Es nützt dem Zahnabrieb der Backenzähne wenn es zermahlen wird. Es enthält, obwohl es getrocknet ist, viele Mineralien und Vitamine.
Natürlich müssen Chinchillas immer frisches Wasser im Käfig haben.
Wichtig ist auch der Chinchillabadesand Attapulgus
 
Kräuter, Blätter und Blüten

 

Brennesselkraut

 
Wirkt Harntreibend und Blutdrucksenkend
Brombeerblätter
Stark Gerbsäurehaltig, Stacheln entfernen
Dill
wirkt Appetitanregend und verdauungsfördernd, lindert Blähungen und regt die Milchbildung an
Disteln
Nur die getrockneten Blütenköpfe sind zum Verzehr geeignet
Echinacea, Sonnenhut
Stärkt angeblich die Abwehrkräfte
Gänseblümchen
Wirken leicht abführend, unterstützen den Heilungsprozess bei Lungenkrankheiten
 
 
Haselnussblätter
Hibiskusblüten
 
 
Johannisbeerblätter
Kamille
Wirkt positiv bei Verdauungsbeschwerden und Atemwegserkrankungen - auch als Tee
Kornblumenblüten
 
 
 
Löwenzahn
Wirkt Harntreibend und appetitanregend, kann den Urin rötlich verfärben. Geeignet sind in erster Linie die Blätter, aber auch die Blüten können in geringen Mengen angeboten werden
Luzerne
Durch den hohen Eiweißanteil bindet Luzerne Calzium im Körper, außerdem ist der Kalziumanteil extrem hoch. Also nur selten geben.
Malve
 
Mariendistelkraut
Hilft bei Leberproblemen und Magen- Darmbeschwerden.
Melisse
Wirkt krampfstillend, magenstärkend, wird bei Blähungen unterstütztend gegeben.
 
 
Pfefferminzblätter
Wirkt entkrampfend (hilfreich zu Unterstützung bei Magen/Darmbeschwerden), wirkt durchblutungsfördernd und regt die Gallensekretion an.
Ringelblumenblüten
wirkt beruhigend
Rosenblüten
 
Schafgarbenblüten
helfen bei Appetitlosigkeit, Blasen und Nierenleiden
Sonnenblumenblüten
Ohne Kerne! Nur die Blütenblätter
Spitzwegerich
Hilft bei Erkältungskrankheiten, sowie bei Nieren und Blasenproblemen
Topinamur
Blüten und Kraut werden getrocknet gut vertragen
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
                                  

 

Zweige
Apfelbaum Kann in großen Mengen gegeben werden
Birke die Blätter wirken stark harntreibend, enthält viel Gerbsäure - selten Füttern!
Birnenbaum Kann in großen Mengen gegeben werden
Erle Nur kleine Mengen geben
Haselnussstrauch Kann in großen Mengen gegeben werden
Heidelbeerbusch Kann in großen Mengen gegeben werden
Johannisbeerbusch Kann in großen Mengen gegeben werden
Linde Die Blätter wirken stark harntreibend - selten geben
 
 
 
Wenn ihr Tier krank ist,
 suchen Sie bitte umgehend einen Tierarzt auf!!!!!

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